In Co-Kreation, Digitalisierung, Kollaboration

Ich Merck schon, das wird mega!

Lest hier den Rückblick zu meiner Merck-Woche im Rahmen des #cl2025 MOOCathons 2017. Die zweite Woche startete am Montag für mich um 13 Uhr mit einer Skype Live-Session, dieses Mal mit der Firma Merck. Damit war der Startschuss für die erste fachliche Woche des #cl2025 MOOCathons gefallen.

Eine vielversprechende Einstimmung gab es bereits vorab durch das Merck-Team vertreten von Laura Cézanne  und Kristina Muth auf YouTube:

Aber was macht die Firma Merck eigentlich? Ich kannte diese Organisation bis zu der Live-Session am Montag noch gar nicht.

„Merck ist ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen in den Bereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials.“ – www.merck.de

Oder wie es Kristina Muth für mich treffend während der Skype Live-Session beschrieben hat:

„In jedem Lippenstift steckt etwas von Merck.“

Von der Apotheke zum Weltkonzern

Wachstum, Digitalisierung, Innovation und People lauten die vier strategischen Handlungsfelder der Merckgroup. Bemerkenswert fand ich, dass es mit der Dimension People auch ein HR-lastiges Thema in die Unternehmensstrategie geschafft hat. Für mich ist dies ein weiteres Zeichen, dass im Zeitalter der Digitalisierung besonders der Funktionsbereich Human Resources weiter an Relevanz gewinnt. Den dafür notwendigen Kulturwandel will auch die Merckgroup mit dem Ziel der Wettbewerbssicherung bewerkstelligen. Weitere Inhalte der Live-Session via Skype waren eine Kurzpräsentation des Unternehmens Merck, Vorstellung des Innovation Centers, Personalentwicklung bei Merck sowie eine Vorstellung der Innovator Academy.

Das sechsköpfige Merck-Team hat sich interessante Themen für ihre Themenwoche beim #cl2025 MOOCathon überlegt. Diese strukturierten sie nach dem Kompetenzmodell von Merck:

Die Blogbeiträge wurden alle auf dem für den #cl2025 MOOCathon eingerichteten Blog colearn.de veröffentlicht. Die Fragen & Diskussionen wurden über die die zentralisierte Diskussionsplattform Diskus geführt. Einsteigen konnte ich hier nicht wirklich.

Weiter ging es am Montagabend mit einer weiteren Skype Live-Session zu einem ersten öffentlichen Working out loud Circle. Das ist recht ungewöhnlich, da bei Working out loud die Vertraulichkeit der besprochenen Inhalte sehr wichtig ist. Im Sinne des Erlernen von Working out loud bei gleichzeitiger Anwendung der Working out loud Prinzipien entsteht dann allerdings ein öffentlicher Circle, der sozusagen „Learning out loud“ performt. Für mich war das eine einmalige Gelegenheit, Zaungast bei einem Working out loud Circle zu sein und davon zu lernen. Facilitator der ersten Session ist Karlheinz Pape.

Mit Simon Dückert und Harald Schirmer sind zwei Working out loud Profis mit dabei.

Am Dienstag gab es die nächste Skype Live-Session zum Thema „Wege in die digitale Zukunft“. Leider war die Aufzeichnung dazu dieses Mal nicht gelungen. Das Corporate Learning Kernteam ging damit sehr offen und transparent um und veröffentlichte einen „lessons learnt“ Blogbeitrag dazu, was ich sehr gut fand.

Die Merck-Woche endete für mich mit der zweiten Runde mit meiner selbstorganisierten Lerngruppe und durchgeführt im Stil von Working out loud. Dieses Mal führten wir den Working out loud Circle via Skype durch. Für mich ist es noch ungewohnt, virtuell zu instruieren, aber es hat gut geklappt. Laut dem Working out loud Circle Guide für Woche 2 stand dieses Mal das Thema „Deine ersten Beiträge“ für uns an. Da ich für diesen Circle die Rolle des Facilitators übernehme, war mir eine Vorbereitung der 2. Session wichtig. Dazu laß ich den interessanten Artikel „How to start a meeting“ von Kristin Cobble, wie es im Circle Guide empfohlen wurde.

Informationsflut

Fazit: Ein wirklicher Deep Dive in die Themen des MOOCathons ist mir diese Woche nicht gelungen. Es ist schwierig für mich, den Überblick über alle #cl2025 MOOCathon-Aktivitäten und Plattformen zu behalten. Auch das Durchführen aller Aufgaben, die mit den WOL-Circle Guides in Zusammenhang stehen, fällt schwer. Da ich die Teilnahme am MOOcathon on top leiste, ist aus jetziger Sicht eine völlige Durchdringung der jeweiligen Themenwochen nicht realistisch. Ich möchte daher meine Aktivitäten auf die Skype Live-Sessions, die Facilitation meines WOL-Circles und das Twittern legen. Einen Deep Dive in die Themen strebe ich zumindest für die Audi-Themenwoche an, da mich diese Themenwoche am meisten interessiert. Ich gehe mit vielfältigen Eindrücken und jeder Menge „Brainfood“ in das verdiente Wochenende. Ich freue mich auf die Woche mit Continental.

Janine Kirchhof

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2 Comments

  1. Harald Schirmer
    6 Monaten ago

    Freut mich Deinen Blog zu finden – und gratuliere zu Deiner positiven und wertvollen MOOC Dokumentation! Es gibt so viel zu lernen und wir können genau das Gemeinsam viel besser – voneinander, miteinander! #goDigital

    Reply
    1. janine-kirchhof
      6 Monaten ago

      Hallo lieber Harald! Du bist meiner erster Besucher—-wow wie toll! Vielen Dank für deinen Beitrag, ich bin gespannt, wie es beim MOOCathon weitergeht. Ich freue mich, dich beim Hackathon in Frankfurt zu treffen.
      Viele Grüße, Janine

      Reply

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