In Life Design, Neues Lernen, New Learning

Berge versetzen für Anfänger

Es gibt nichts Schöneres, als an einem Sonntag auf der Terrasse in der Sonne zu liegen und ein interessantes Buch zu lesen. Dazu einen eiskalten Melonen-Erdbeere-Smoothie trinken und den Gedanken freien Lauf lassen. Jedenfalls habe ich so die letzten Sonntage verbracht und das neue Buch „Berge versetzen für Anfänger – mach doch endlich was du willst“ (Werbung) von Marius Kursawe gelesen. Nachdem ich bereits Fan seines und Robert Kötter’s ersten Buch „Design your Life“ (Werbung) war, fiel mir dies nicht sonderlich schwer. Hier sind die für mich wichtigsten Erkenntnisse seines Buches.

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Mit dem Warum beginnen

Konzept Map meines Zieles in Zusammenhang meiner Bedürfnisse

Der erste Tipp von Marius, den ich mir aus seinem aktuellen Buch mitnehme, ist mit meinem Warum zu beginnen. Dafür schlägt er eine tolle Methode vor, die mich sofort fängt. Diese besteht darin, eine Mind Map für mein Ziel zu erstellen. Das finde ich super, denn so kann ich gleich das Visualisieren üben. Also beginne ich gleich damit. In der Mitte steht mein Ziel. Um das Ziel herum notiere ich alle Gründe, warum ich dieses Ziel erreichen möchte. Genauso wie es Marius auf S. 32 in seinem Buch beschreibt. Dann überlege ich, aus welchen Gründen ich dieses Ziel erreichen möchte und notiere sie um das Ziel herum. Zuletzt denke ich über die Intention meiner Gründe nach. Das ist wie ich finde ein wichtiger Schritt, um zu erkennen, ob die Gründe von innen oder außen entspringen. So kann ich fremdbestimmte Intentionen identifizieren und möglicherweise überdenken. Ich komme zu dem Schluß, dass meine Beweggründe meines Zieles intrinsisch motiviert sind. Deshalb stelle ich mir als nächstes die Frage: Welches meiner Bedürfnisse liegt dahinter? Ich notiere meine Bedürfnisse entsprechend ganz außen auf meiner Mind Map. Zum Schluß ziehe ich die Verbindungslinien. Beim Betrachten meiner Mind Map erkenne ich, dass ich vier Grundbedürfnisse habe. Das war eine tolle Übung, danke Marius!

Beginnen ist der halbe Weg

Meine physische Erinnerung zum Thema Berge versetzen

Marius gibt mir auf den weiteren Seiten seines Buches nützliche Tipps, um verschiedenste Barrieren auf dem Weg zur Zielerreichung zu bewältigen. Loslegen ist die erste Barriere, die es zu meistern gilt. Und da stimme ich absolut mit ihm und den angeführten Forschungsergebnissen in seinem Buch überein. Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt, der oft der Schwerste ist. Das merke ich auch sehr oft bei meinen eigenen Projekten. Die Muße zu haben, sich hinzusetzen und allein nur einen Blogartikel zu schreiben, ist oft eine Riesenhürde für mich. Wenn ich es aber dann endlich mache und den ersten Satz geschrieben habe, dann läuft es. Meistens jedenfalls. Die Life Design Werkzeuge wie zum Beispiel „Stairway to heaven“ helfen mir, die Umsetzung zu strukturieren und in kleine, leicht zu bewältigende Aufgaben runterzureichen. Es tut gut zu lesen, dass ich mit dieser Hürde nicht allein dastehe und das Buch von Marius erinnert mich daran. Und um mich weiterhin daran zu erinnern, hängt an meiner Wand im Wohnzimmer eine Leuchtbox mit dem Schriftzug „Just Do it“.

Schmetterlinge können die Welt verändern

Cooler Ansatz: Der „Butterfly Effect“ als Basis für eine Change Theorie

Ungefähr in der Mitte seines Buches schreibt Marius über eine wissenschaftliche Theorie, die sofort meine Aufmerksamkeit in besonderer Weise fängt. Keine Ahnung warum. Es ist die Theorie des radikalen Wandels von James Wilk. Von dem habe ich vorher noch nie gehört oder gelesen. Bei dem theoretischen Konzept von Wilk geht es um die Idee des „Butterfly Effects“, die er aufgreift und umkehrt, um Systeme durch Miniinterventionen gewünscht zu verändern. Wow, ich spüre, dass dies Bedeutung hat. Also google ich sofort nach dem Werk „Principium Metamorpholigica“ von James Wilk, in der Hoffnung herauszufinden, wie ich es mir organisieren kann. Das muss ich unbedingt lesen. Leider gibt es dazu nur sechs Einträge bei Google, einer davon ist Marius‘ Buch bei Google Books. Na gut, dann hat es wohl endlich einen Sinn, direkt gegenüber einer Bibliothek zu wohnen. Ich nehme mir vor, demnächst dort einen Besuch abzustatten, um nach den Werken von James Wilk zu suchen.

Das Beste an Marius‘ Buch ist die leichte Verständlichkeit. Es liest sich sehr schnell und enthält viele tolle Anregungen und Einsichten wie man einfach MACHT und seine eigenen Berge erklimmt. Das ist ganz nach meinem Geschmack, ich kann es daher sehr empfehlen. Vielen Dank, lieber Marius für die tollen Inspirationen und das Teilen deiner Erfahrungen.

 

Janine

 

 

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