In New Learning

Elektromobilität lernen

Pünktlich zum zweiten Coronawinter habe ich mir mein Weihnachtsgeschenk bereits Mitte November in die Garage gestellt: einen Mini Cooper SE. Mein erstes und absolutes Traumauto! Und es ist gleichzeitig mein neuestes Selbstlernprojekt zum Thema Elektromobilität. Da ich am besten über Erfahrungswissen lerne, ist es für mich am idealsten, selbst ein Elektroauto zu testen und zu fahren. So kann ich mich dem Thema Elektromobilität nämlich am schnellsten und besten nähern. Natürlich nehme ich euch hier mit auf meine Lernreise zur Elektromobilität. Meine ersten Learnings habe ich hier für euch festgehalten.

Mein Mini Cooper SE in Zahlen

Ein Traum: Mein Mini Cooper SE von innen

Zunächst ein paar Fakten zu meinem e-Mini. Es handelt sich dabei um einen Neuwagen, den ich für die Dauer von 2 Jahren geleast habe. Angesichts der momentanen Halbleiterkrise hatte ich richtig Glück, da ich mein Fahrzeug bereits drei Monate nach Bestellung erhalten habe. Danke, MINI! Laut Hersteller hat der vollelektrische  Mini Cooper SE eine Reichweite von 203-234 km, was jedoch von unterschiedlichen Faktoren wie persönlichem Fahrstil, Streckenbeschaffenheit, Außentemperatur, Heizung/Klimatisierung und Vortemperierung des Wagens abhängt. Neben der Reichweite habe ich die für mich wichtigsten technischen Daten hier zusammengefasst:

Quelle: MINI Medieninformation Mini Cooper SE, Stand: 03/2021

 

 

Mini Cooper SE laden

Schnellladen mit CSS-Kabel

Was ich bei einem Elektroauto praktisch finde, ist dass ich das Laden des Fahrzeugs in meinen Alltag integrieren kann. Zum Beispiel beim Einkaufen, wenn ich im Fitnessstudio bin oder Essen gehe. Die Zeit, die ich hier benötige, kann ich auch gleichzeitig zum Laden nutzen! Cool. So habe ich meinen e-Mini das erste Mal bei meinem Lieblingssupermarkt während des Einkaufs geladen. Im dortigen Parkhaus gibt es sechs Stellplätze mit Ladesäulen von Ionity. Um diese nutzen zu können, benötigte ich jedoch eine Ladekarte, um mich an der Ladesäule zu registrieren. Ich habe mir dafür eine Ladekarte von ENBW organisiert. Das war ganz easy über deren App namens „mobility+“ möglich. Wichtig: Die Ladekarte muss man vor dem ersten Benutzen in der App aktivieren. Die „mobility+“-App nutze ich auch, um Lademöglichkeiten in meinem Umfeld zu finden. Besonders praktisch: an einem kleinen blauen Blitz erkenne ich sofort, ob es dort auch eine Schnelllademöglichkeit gibt. Ich lade aktuell mit dem Standardtarif: keine Grundgebühr und ab 0,45 Euro / kWh für Wechselstrom (AC) und ab 0,55 Euro / kWh für Gleichstrom (DC).

Lademöglichkeiten

Das Laden meines Mini Cooper SE ist auf drei verschiedene Weisen möglich:

  1. Regulären Laden an Ladestationen mit dem mitgelieferten Typ-2-Kabel. Das Vollladen dauert damit circa 3,5 Stunden.
  2. Schnellladen an Ladestationen mit einem festinstallierten CCS-Kabel. Das Vollladen dauert hier 1,4 Stunden (0-100%) und 35 min für 0-80% Akkuladung.
  3. Laden an der Haushaltssteckdose mit einem mitgelieferten Kabel. Das habe ich noch nicht ausprobiert, denn man muss vorab die erlaubte Ladestromstärke zum Beispiel durch eine Elektrofachkraft ermitteln und im Auto anpassen. Die Ladedauer ist dann abhängig von den Ladestromeinstellungen.

Generell spannend finde ich es auch, zuhause mit einer sogenannten Wallbox über Nacht laden zu können. Und das mit selbst erzeugten Strom aus einer Photovoltaikanlage. Das kann ich jetzt noch nicht, aber das ist auf jeden Fall ein Ziel für mein zukünftiges Smart-Home. 

Umweltbonus beantragen

Ein elektrisches Fahrzeug zu fahren hat viele Vorteile. So wird das Fahren eines E-Autos vom Staat unter anderem durch den Umweltbonus gefördert. Für meinen Mini Cooper SE beträgt der Fördersatz aktuell 6.000 Euro. Auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle konnte ich den Umweltbonus für meinen Elektro-Mini schnell und einfach beantragen. Hier ist alles genauestens erläutert. Ich habe mir ausreichend Zeit eingeplant und alles durchgelesen. Dass mein e-Mini förderfähig ist, konnte ich hier nachlesen:

Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge

Für die Beantragung des Umweltbonus für ein voll elektrisches Leasingfahrzeug benötigte ich folgende Unterlagen:

  • die verbindliche Bestellung
  • den Leasingvertrag
  • das Kalkulationsblatt der Leasingrate

außerdem meine Fahrzeug-Ident-Nummer, Prüfziffer und das Datum der Zulassung. Alle diese Angabe fand ich auf meinem Fahrzeugschein. Wichtig: Man muss sich zunächst für den Antrag authentifizieren. Ich habe das online über das Nutzerkonto Bund und Elster gemacht. Der Antrag ist nun gestellt und ich hoffe auf eine positive Rückmeldung.

Die ersten vier Wochen als Fahrerin eines elektrischen Mini Cooper SE waren sehr spannend und aufregend für mich! Ich bin in dieser Zeit 520 km gefahren und habe insgesamt fünf Mal geladen. Die Basics sitzen jetzt. Mal wieder hat sich für mich gezeigt, dass ‚Learning by Doing‘ eine super Möglichkeit ist, sich zu entwickeln. Weiter geht die Reise beziehungsweise die Fahrt! Ich freue mich, wenn ihr mich dabei (weiter) begleitet! 

Eure Janine

 
 
 

Disclaimer

Ich bewerbe die in diesem Blogbeitrag genannten Produkte, Personen und Marken freiwillig, da ich von deren Qualität, Kompetenzen und deutlichen Mehrwert für die Allgemeinheit überzeugt bin. Es bestehen keinerlei Kooperationen, für die ich monetär oder in anderer Form entlohnt werde. 

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2 Comments

  1. CHristian
    7 Monaten ago

    Glückwunsch an dieser Stelle nochmal (nach INSTA) und immer genügend Reichweite im Akku!
    Ich kann nur empfehlen, dass Laden über eine normale Haushaltssteckdose mal auszuprobieren. (Stell im Auto die geringste Stromstärke ein, das wird schon passen – Mikrowellen oder ein Föhn ziehen auch ordentlich Saft;))
    Das dauert natürlich ewig lang und ist eher nicht praktisch – ABER: es gibt nochmal ein völlig neues Gefühl. Denn dadurch wird deutlich, dass man (zur Not) quasi überall wieder Reichweite „tanken“ kann. Versuch mal, zu Hause dein Benzin herzustellen.
    So viel dann zu kritischen Fragen: gibt es denn genug Lademöglichkeiten?
    JA! –> Es gibt viel mehr Steckdosen auf der Welt, als Tankstellen 😀

    Reply
    1. janine-kirchhof
      7 Monaten ago

      Hi Christian, danke für deinen Beitrag! Du hast mich auf jeden Fall vom Laden an der Haushaltssteckdose überzeugt! 🙂 Ich möchte eh alles einmal ausprobieren, bevor ich es bewerte. Meine momentane Wohnsituation lässt gerade leider nicht zu, an der Steckdose zu laden, aber ich finde bestimmt bald ein Sterckerchen, an das ich mich dranhängen kann.

      Reply

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