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Fünf einfache Tipps, um mit Working Out Loud zu starten

Das Buch von John Stepper: Working Out Loud
Das Buch von John Stepper: Working Out Loud

Meine Erfahrungen und das Feedback vieler Teilnehmer zeigen mir, dass es nicht immer einfach ist, mit Working Out Loud zu beginnen. Das 12-Wochen-Programm von John Stepper ist sehr gut strukturiert und hilfreich. Doch Viele schaffen es nicht, das 12-Wochenprogramm auf Anhieb vollständig zu absolvieren. Ich habe daher das 12-Wochenprogramm auf die fünf wesentlichsten Tipps reduziert. Mit diesen Babyschritten, kannst du erfolgreich mit Working Out Loud beginnen. Für mich stellen Sie die Essenz der Methode nach John Stepper dar. Gleichzeitig sind diese fünf Tipps für mich die effektivsten Working Out Loud Strategien.

1. Melde dich in einem beruflichen Netzwerk an und erstelle ein Profil.

In Deutschland sind LinkedIn und Xing beliebte berufliche Netzwerke. Sie liefern eine geeignete Plattform, um nach Working Out Loud Manier Erfahrungen zu sammeln. Ein erster Schritt kann daher sein, sich in einem der beiden Netzwerke anzumelden und ein ausdrucksvolles Profil zu erstellen. Als Nächstes kannst du nach interessanten Kontakten in dem Netzwerk deiner Wahl Ausschau halten. Verbinde dich nicht nur Menschen, die du kennst, sondern vor allem mit Menschen, die dich inspirieren. Da du nur begrenzt Informationen und Impulse aufnehmen kannst, leg hier lieber Wert auf Qualität statt auf Quantität. Eine individuelle und authentische Nachricht kann bei der Kontaktaufnahme sehr helfen.

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2. Schließe Dich relevanten Communities an.

Wenn sich viele Leute für ein bestimmtes Thema interessieren, schließen sie sich gern zu sogenannten Communities in beruflichen Netzwerken wie LinkedIn oder Xing zusammen. Das sind Interessensgemeinschaften, die dir bei der Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema sehr helfen können. Hier werden nützliche Beiträge und Ressourcen miteinander geteilt oder konstruktive Diskussionen geführt. Du findest in Communities außerdem weitere Experten zu einem bestimmten Thema. Solche Communities eigenen sich auch sehr gut dazu, um Feedback zu einem Projekt oder Arbeitsstand einzuholen, welches du dann auf dieser Basis weiterentwickelst.

3. Reflektiere über Deine Arbeit indem Du einen Beitrag dazu schreibst.

Blogbeiträge oder Artikel in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen ist eine ideale Gelegenheit, um Dein Expertenwissen auch Anderen zur Verfügung zu stellen. Durch das Schreiben über ein bestimmtes Thema, mit dem du dich gut auskennst, hilfst Du Anderen dabei, etwas zu lernen. Dies ist ganz im Sinne von Working Out Loud. Außerdem hilft Dir das Reflektieren, Deine Gedanken zu strukturieren. Das wiederum fördert Dein eigens Lernen.  Wenn dir ein eigener Blog zu aufwendig ist, probiere das Artikelschreiben auf LinkedIn aus. Zeige auf, welche Fragen Dich beschäftigen und wie du zu bestimmten Schlussfolgerungen gekommen bist. Das ist besonders interessant. Ist dir das zu umfangreich, dann zeig‘ mittels Status-Update wie du an etwas arbeitest.

4. Schreibe Referenzen.

Um einen Beitrag im Sinne von Working Out Loud zu leisten, eignet es sich, Referenzen für Andere zu schreiben. Auf LinkedIn funktioniert dies sehr gut. Eine Referenz ist eine schöne Art, um Wertschätzung für eine Person und die Zusammenarbeit mit dieser zu zeigen. Außerdem macht es die gute Arbeit von Anderen sichtbar. Diese Sichtbarkeit ist ganz im Sinne von Working Out Loud. Ein erfolgreicher Projektabschluß ist zum Beispiel ein guter Zeitpunkt, um Referenzen auf LinkedIn zu verteilen. Vielleicht bedankt sich der Ein oder Andere auch mit einer Referenz bei dir.

5. Nimm‘ an interessanten Events teil und tausche Dich dort mit Gleichgesinnten aus.

MeetUp.com ist eine tolle Plattform dafür. Hier werden selbstorganisierte, informelle Veranstaltungen zu bestimmten Themen veröffentlicht.  Jeder kann ein sogenanntes MeetUp online einstellen. Auf diese Weise bilden sich Interessengruppen von Experten, die sich regelmäßig treffen und Ihr Wissen zu einem bestimmten Thema miteinander teilen. Ein solches MeetUp zu besuchen ist eine sehr gute Gelegenheit, um durch den Austausch mit Anderen zu lernen. Meistens gibt es ein bis zwei Redner pro Veranstaltungen. Die Stimmung ist ungezwungen und der Austausch ist meist sehr produktiv. Das Tollste daran ist jedoch, dass diese MeetUps kostenlos sind. Außerdem kann Jeder daran teilnehmen, man muss nur schnell genug bei der Anmeldung sein. In jeder Stadt gibt es verschiedene interessante MeetUps. Schau doch gleich mal, welche es in deiner Stadt gibt.

https://www.janinekirchhof.com/erstes-working-out-loud-meetup/

Egal mit welchem der fünf Schritte Du beginnst, hauptsache Du legst los. Schau, was für dich funktioniert und was nicht. Hast Du darin eine Routine entwickelt, beginne das 12-Wochenprogramm von John Stepper. So entwickelst Du Deine Working Out Loud Kompetenz Schritt für Schritt. Ich wünsche Dir viel Spaß dabei.

Janine

 

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Ich bewerbe die in diesem Blogbeitrag genannten Produkte, Personen und Marken freiwillig, da ich von deren Qualität, Kompetenzen und deutlichen Mehrwert für die Allgemeinheit überzeugt bin. Es bestehen keinerlei Kooperationen, für die ich monetär oder in anderer Form entlohnt werde. Dieser Blogbeitrag enthält Affiliate Links zu Amazon. Dies bedeutet, wenn Du auf einen Buchlink (Text, Bild oder Button) klickst, zu Amazon geleitet wirst und dort einkaufst, erhalte ich auf den Betrag des gesamten Warenkorbs eine Provision. Mehr zum Amazon Affiliate Partnerprogramm kannst du hier nachlesen. Ich empfehle nur Bücher, die ich selbst gelesen, gehört oder benutzt habe und für gut befinde.

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1 Comment

  1. Agiler und digitaler mit Working Out Loud - wellbeing works
    4 Monaten ago

    […] Kirchhof bemerkt in ihrem Blog « Fünf einfache Tipps, um mit Working Out Loud zu starten» wohl zu Recht, dass viele das 12-Wochenprogramm nicht so einfach schaffen. Sie empfiehlt deshalb, […]

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