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It‘s a Match: Visualisieren und Life Design in der Praxis

Visualisieren und Life Design
Dieser Blogbeitrag enthält Werbung*

Am 01.04.2022 hatte ich das Vergnügen, im Format „Pavo & Rob Coffeetalk“ live auf Instagram über das Thema „It’s a Match: Visualisieren und Life Design in der Praxis“ zu sprechen. Zurückblickend möchte ich auch hier die mir wichtigsten Punkte zum Thema zusammenfassen und dabei vor allem auf die wichtige Rolle der sogenannten Life Design Wall eingehen.

It’s a Match

Visualisieren und Life Design sind für mich ein perfektes Match. Life Design ist an sich ein sehr kreativer Prozess, der durch das Visualisieren katalysiert und initiiert wird. Die Gestaltung des eigenen Lebens beginnt quasi mit der Gestaltung von Visualisierungen. Zunächst von gesammelten Informationen über sich selbst, später von ersten Ideen und Prototypen hin zu der Visualisierung von Testergebnissen, zum Beispiel mit Hilfe eines Feedback Grids. Mir war zu Beginn meiner Life Design Lernreise gleich klar, dass ich meine Visualisierungskompetenzen auch aufgrund von Life Design ausbauen möchte. 

Das könnte dich auch interessieren: Meine ultimative Lernreise zum Visual Facilitator.

Visualisieren mit der Life Design Wall

Wichtigstes Instrument beim Life Design ist die Life Design Wall, denn darauf arbeitet ein Life Designer. Hier werden alle Ergebnisse aus den verschiedenen Life Design Übungen mittels Post-Its (Werbung), einfachen Zeichnungen und Washi-Tapes (Werbung) visualisiert. Man nutzt dabei einfache Formen des Visualisierens: Container, Banner, Striche, Symbole und Schrift. Ist erst einmal alles visualisiert, folgt der nächste Schritt: Verdichten und Sortieren der gesammelten Informationen. Die Life Design Wall fungiert dann als Inspirationsgeber: Man tritt zurück, entspannt sich, schaut sich alles aufmerksam an und dann passiert die Magie: Das Gehirn kreiert aus den visualisierten Informationen neue Ideen für das eigene Leben!

Weitere Funktionen der Life Design Wall

Die Wall fördert gleichzeitig einen Prozess der Autosuggestion. Sie hilft, das eigene Unterbewusstsein zu beeinflussen, seine Aufmerksamkeit zu fokussieren und eine Verhaltensänderung herbeizuführen. Außerdem fungiert sie als geistige Ablage: Durch die Visualisierung der Ergebnisse mittels Life Design Wall hat man einen analogen Ort, an dem man alle Informationen aus dem Kopf in die reale Welt runterlädt. Das schafft Raum im Kopf für Kreativität, den man beim Life Design auch unbedingt benötigt. Die Life Design Wall ist damit der erste wichtige Schritt, um sein neues authentisches Ich zu manifestieren. Man bringt seine Life Design Gedanken und Ideen in eine erste materialisierte Form. Insofern hat das Visualisieren mit Hilfe der Life Design Wall eine bedeutende Funktion im gesamten Life Design Prozess. 

Eine Life Design Wall anlegen

Und so legt man eine Life Design Wall an: Man benötigt dafür ein Stück Platz auf einer Wand von circa zwei mal drei Metern, das man mit Hilfe von etwas Klebeband entsprechend abklebt. Bei dem Klebeband sollte man darauf achten, dass es sich um Klebeband handelt, dass leicht von der Wand wieder zu entfernen ist. Ich nutzte dafür zum Beispiel dieses Artist Tape. Dann teilt man die Wall in zwei gleich große Hälften. Die linke Hälfte ist der Bereich zum Sammeln. Hier sammelt man alle wichtigen Ergebnisse und Information aus den verschiedenen Life Design Übungen. Die rechte Hälfte ist der Bereich zum Gestalten. Die ersten Prototypen und Ergebnisse aus der Life Design Phase ‚Testing‘ finden hier Platz. Und so kann eine Life Design Wall aussehen:

Mehr zur Life Design Wall könnt ihr im Buch „Design your Life“ (Werbung) nachlesen.

Meine Life Design Wall

Meine persönliche Life Design Wall

Zur besseren Veranschaulichung habe ich euch hier meine persönliche Life Design Wall abfotografiert. Folgende Dinge seht ihr hier:

  1. Die Ergebnisse aus der Life Design Übung: „Life Equalizer“
  2. Meinen ‚Lovespeicher‘, das Ergebnis aus der Life Design Übung: „Love & Hate“
  3. Ein weiteres Ergebnis aus der Life Design Übung: „Empathy Mapping“
  4. Das Ergebnis aus der Life Design Übung: „Mind Mapping“
  5. Mein Ergebnis aus der Life Design Übung: „Sweet Spot“
  6. Meine Ideen Garage: Hier sammle ich alle Ideen, an denen ich aktuell arbeite und noch arbeiten möchte
  7. Mein Ergebnis aus der Life Design Übung: „Napkin Planning“, ein erster Prototyp meines „Love & Hate Journal Booklets“ (Werbung)
  8. Mein Ergebnis aus der Life Design Übung: „Testing“, bei der ich mein „Love & Hate Journal Booklet“ (Werbung) getestet habe
  9. Ein weiterer Prototyp meines „Love & Hate Journal Booklets“ (Werbung)
  10. Prototyp meiner 1:1 Coachingreise (Werbung)
  11. Prototyp meines virtuellen „Job Camp“ (Werbung) Formates
  12. Der Life Design Prozess im Überblick

Mein aktuelles Life Design 

Wichtig wäre noch hinzuzufügen, dass sich bei mir hier Life Design und Design Thinking miteinander vermischen. Generell verteste ich für mich aktuell das Jobportfolio. Das bedeutet, dass ich zwei Jobs habe. Einen hauptberuflichen Job, mit dem ich meine Existenz sichere und bei dem ich mich fachlich ausleben kann und eine nebenberufliche Selbstständigkeit als New Work Bloggerin & Facilitator, bei der ich mich selbst verwirkliche. Auf meiner Life Design Wall findet momentan hauptsächlich meine Rolle als New Work Bloggerin & Facilitator statt, da ich hier momentan meinen Fokus setze. Ich entwickle im Moment verschiedene Formate für mein Portfolio als New Work Facilitator, um auf diese Weise diese Rolle für mich zu testen.

So unterstützt mich die Life Design Wall

Ich benutze die Informationen, die ich über mich selbst mit Hilfe der Life Design Übungen gesammelt habe (linke Hälfte), um spezifische Angebote für meine Kunden zu entwickeln (rechte Hälfte), durch die ich wichtige Teile meiner eigenen Werte, Bedürfnisse, Interessen und Stärken einbringen kann. Die Angebote für meine Kunden entwickle ich zusätzlich mit Hilfe von Design Thinking. Also sind die Prototypen, die ihr hier an meiner Wall seht, Prototypen in doppelter Hinsicht: Prototypen für mein eigenes Life Design für die Rolle als New Work Facilitator und Prototypen für meine Kunden, mit denen ich diese auch teste.

Soweit meine Sichtweise auf die praktischen Funktionen des Visualisierens beim Life Design. Ich hoffe ich konnte euch verdeutlichen, wie wichtig das Visualisieren für den Life Design Prozess ist. Für mich geht beides immer Hand in Hand. Wie ein perfektes Match eben. 🙂

Eure Janine

 

 

 

*Disclaimer

Ich bewerbe die in diesem Blogbeitrag genannten Produkte, Personen und Marken freiwillig, da ich von deren Qualität, Kompetenzen und deutlichen Mehrwert für die Allgemeinheit überzeugt bin. Es bestehen keinerlei Kooperationen, für die ich monetär oder in anderer Form entlohnt werde. Dieser Blogbeitrag enthält Affiliate Links zu Amazon. Dies bedeutet, wenn Du auf einen Buchlink (Text, Bild oder Button) klickst, zu Amazon geleitet wirst und dort einkaufst, erhalte ich auf den Betrag des gesamten Warenkorbs eine Provision. Mehr zum Amazon Affiliate Partnerprogramm kannst du hier nachlesen. Ich empfehle nur Bücher, die ich selbst gelesen, gehört oder benutzt habe und für gut befinde.

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