In Achtsamkeit, Visualisierung

Meine ultimative Lernreise zum Visual Facilitator

Visualisieren ist für mich in vielerlei Hinsicht bedeutend. In Zeiten großer transformatorischer Umbrüche ist es für mich ein Weg, den Kontakt zu mir selbst zu halten, Eindrücke und Informationen kognitiv zu verarbeiten, zu lernen, zu reflektieren und meine Fußstapfen auf der Welt zu hinterlassen. Über soziale Medien verbreite ich meine  visuellen „Werke“, um Andere zu inspirieren und zu eigenen Lernreisen anzuregen. Als Personalentwicklerin schätze ich Sketchnotes als Lernmedium – für Andere und mich selbst. Denn Lernen ist eine Superkompetenz im digitalen Zeitalter. Wer nicht lernt, verliert.

Auf meiner Lernreise zum Visual Facilitator durfte ich dieses Jahr drei reichhaltige Tage mit vier großartigen Trainern in Alfter bei Bonn verbringen. Drei tolle Tage, um mich meiner Kompetenzentwicklung zum Thema Visual Storytelling intensiv zu widmen. Ich hatte hier die große Ehre, von dem Begründer der bikablo Schule – Martin Haußmann, höchstpersönlich zu lernen.

Das waren meine drei Highlights:

1. Emotions-Figuren kreieren

Mein erster Versuch mit Emotion-Figuren

Am ersten Tag des Trainings lernte ich, wie man die bikablo Emotions-Figuren richtig zeichnet. Visualisierungsprofi Ramona gab uns dazu eine detaillierte Einführung. Die bikablo Emotions-Figuren kannte ich bereits aus dem visuellem Wörterbuch namens bikablo emotions von neuland. Ich hatte damit experimentiert und schon ein paar Visualisierung vorab erstellt. Diese speziellen Figuren eigenen sich besonders gut, um Emotionen visuell zu transportieren. In meinem Arbeitsfeld als Personalentwicklerin stellt dies für mich eine ideale Arbeitshilfe dar. Häufig visualisiere ich mit Hilfe des Flipcharts oder Handnotizen Inhalte für Teamentwicklungen, Workshops oder Bar Camps. Emotionen sind bei solchen Formaten häufig nicht unwesentlich. Da passen die Emotions-Figuren perfekt in mein Repertoire an Visualisierungstechniken. Ich lernte zunächst Genaueres über die richtigen Proportionen der Emotions-Figuren, weiter über verschiedene Emotionen und wie man diese visuell darstellen kann. Ramona zeigte uns, wie wir unsere eigene Körpersprache und Intuitionen verwenden, um eine passende Emotion-Figur zu entwickeln. Die bikablo icons lieferten zudem eine große Bandbreite an neunzig verschiedenen Emotions-Figuren, die für persönliche Visualisierungen nachgezeichnet werden konnten.

2. Muppets zeichnen

Meine ersten Muppets von Donald Trump und Angelina Jolie

Am zweiten Tag erwartete mich ein nächstes Highlight. Endlich lernte ich, wie man die berühmten comicartigen Gesichter, die sogenannten Muppets von bikablo zeichnet. Trainerin Ramona zeigte uns einen sehr logischen Baukasten, um diese Figuren relativ einfach zu zeichnen. Wir probierten die einzelnen Elemente wie Köpfe, Augen, Nase und Mund zunächst einzeln aus und setzen diese dann Stück für Stück zu ganzen Muppet-Figuren zusammen. Dann übten wir verschiedene Promi-Gesichter entsprechend als Muppet visuell umzusetzen. Ich wählte mir dafür Donald Trump und Angelina Jolie aus. Mir gelang zwar nicht jede Muppet-Figur, jedoch war ich erstaunt, wie gut es schon bei den ersten Versuchen für mich lief. Ich finde die Muppets super, um Autoren oder Referenten für Sketchnotes zu visualisieren.

3. Handlettering ausprobieren

Meine ersten Schritte mit Handlettering

Trainerin Heidrun vermittelte uns am zweiten Tag wie wichtig Schrift für Visualisierungen ist. Ich finde das auch und freute mich deshalb besonders auf diese Vertiefung mit dem Titel „Pimp my Handschrift“. Außerdem lernte ich von Heidrun verschiedene Techniken, um meine eigene Bildschrift zu entwickeln. Natürlich probierten wir alle Kniffe sofort aus und ich experimentierte mit verschiedenen Strichstärken und Schriftarten. Begeistert vom sogenannten Handlettering, bestellte ich noch während Heidrun mit uns übte, weitere Übungsbücher und Stifte auf amazon. Handlettering ist für mich eine ideale Achtsamkeitsübung, weil ich mir hier genau auf eine Sache fokussiere. Dabei kann ich mental gut entspannen. Das elegante Führen eines Stiftes auf dem Papier mit der Hand ist gar nicht so einfach, wenn ich herkömmlicher Weise den ganzen Tag am PC arbeite. Dann den Stift in die Hand zu nehmen und die feinen Striche zu ziehen ist ein wahres Kontrastprogramm. Ich benötige immer eine gewisse Zeit, bis die Schrift ansehnlich wird, das ist genau dann der Fall, wenn ich entspanne. Das Handlettering ist auf diese Weise auch ein guter Spiegel für mich, der mir zeigt, wann es Zeit ist, mal wieder abzuschalten.

Mein Fazit

Alles in Allem waren die drei Tage Visualisierungstraining eine wertvolle, wenn auch sehr anstrengende Lernerfahrung für mich. Besonders gefielen mir die gute Strukturierung, Methodik und der didaktische Aufbau des Trainings als auch die praktischen Einheiten. Die Herausforderung für mich liegt nun darin, die erlernten Techniken kontinuierlich anzuwenden. Ich überlege aktuell, wie ich diese in meinen Arbeitsalltag integrieren kann, um in Übung zu bleiben. Wenn ihr dazu Ideen habt, bitte her damit! Ich freue mich über eure Meinungen und eigenen Erfahrungen zum Thema Visualisieren. Was hat euch vorwärts gebracht?

Ressourcen zum Vertiefen

Diese Ressourcen kann ich dir empfehlen, wenn du mehr zum Thema Visualisieren selbst organisiert lernen möchtest:

Bikablo Basics Buch: UZMO – Denken mit dem Stift

Bikablo visuelles Wörterbuch 1

Bikablo visuelles Wörterbuch 2

Übungsheft Handlettering: Schöne Schriften Schritt für Schritt

Buch Handlettering: Die 33 schönsten Alphabete

10er Set Fasermaler mit variabler Spitze

Mein Blogbeitrag: Mit dem Stift Denken: Wie ich meine bikablo Visualisierungskompetenz entwickele

Janine

 

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